Jonglierlehrer in Kenia

Nairobi/Kenia vom 12-22.1.2016

Hier einige Eindrücke von meinem Aufenthalt im Jan. 2016 als Jonglierlehrer in Kenia.

Das ganze Projekt wurde von Alan Blim (justjuggling.com) initiiert der bei einem früheren Aufenthalt in Kenia Ernest Dindy kennenlernte. Ernest ist Leiter der Mighty Jambo Trust- Zirkusschule in Nairobi und ist aktiv in einigen Kulturzentren. Aus dieser Begegnung entstand die Idee für dieses Projekt bei dem es darum geht das Jonglieren in Kenia bekannter zu machen, mit all seinen positiven Nebenwirkungen. Es gibt bereits einige Kulturstätten hier in denen Akrobatik unterrichtet wird, Jonglage spielt hier aber meist eine untergeordnete Rolle, dabei ist das Potential enorm und die Lust riesig. Meist fehlt es nur am passendem Jongliermaterial und etwas Anleitung von einem Jonglierlehrer. Auf all unseren Stationen trafen wir hochmotivierte und begabte Kinder und Jugendliche, die oft weite Wege in Kauf nahmen um mit uns zu trainieren. Wir hatten großartige Erlebnisse und das Gefühl ein Tolles Projekt angestoßen zu haben das weiter wachsen kann.

Unsere Basis war das Kinderheim Tone la Maji am Stadtrand von Nairobi, hier konnten wir Schüler empfangen oder sind von hieraus in die Kulturhäuser gefahren um dort Workshops zu geben. Mit dabei als Jonglierlehrer waren: Thomas, Marie, Alan und ich. Ernest unser Kontaktmann aus Nairobi begleitete uns auf allen Touren und organisierte das Drumherum. Ich glaube bei diesem Ersten Projekt konnten wir bereits viel erreichen und haben einige Kids inspiriert und auch Hoffnung gegeben.

In dieser Woche wurde auch der Grundstein gelegt um die Zusammenarbeit zu festigen. Es gibt Ideen weitere Unterrichtsprojekte mit Auftritten zu verbinden um die Finanzierung zu sichern. Im Moment Finanziert sich das Ganze nur über das Engagement aller beteiligten und vor allem über Alan der hier viel in Vorleistung ging und weiter dabei ist das Projekt mit Ideen der Zusammenarbeit auszuweiten. So wurden hier bereits 2 Gewächshäuser gekauft in denen gerade Tomaten heranwachsen, der Erlös daraus fließt dann auch in das Projekt und es soll ein kleiner Jonglierladen aufgebaut werden. Weiterhin gibt es den Plan kenianische Akrobaten nach Deutschland zu holen und so ein weit verbreitetes und vielseitiges Netzwerk zu schaffen in dem alle zusammen wachsen können. Dieser nachhaltige Gedanke unterscheidet sich von vielen anderen Projekten die nur mit Finanzierung von außen überleben können. Trotzdem freuen wir uns natürlich über Spenden in Form von Jonglierrequisiten oder Geld von dem wir welche kaufen können. Wir sind alle gespannt wie sich das Projekt weiterentwickeln wird und kommen bestimmt wieder um daran zu arbeite.

 

 

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